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Es grünt so grün in Köln

Es grünt so grün in Köln

Auf Platz 2 liegt Köln unter den Großstädten in Deutschland, wenn man die Menge der Grün- und Erholungsflächen betrachtet – insgesamt sind es 33 Prozent der Stadtfläche. Nur Berlin schneidet mit einem Anteil von 38,5 Prozent besser ab. Einbezogen werden hier Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen sowie Gewässer und Vegetation wie Wald, Gehölz und Heide.

Innerhalb der Stadt ist die Verteilung unterschiedlich. Kalk weist z. B. die meisten Vegetationsflächen auf, weil ein großer Teil des Königsforstes in diesem Stadtteil liegt. Dafür hat der Innenstadtbereich den höchsten Gewässeranteil, ähnlich wie die anderen Stadteile die direkt am Rhein liegen wie z. B. Rodenkirchen oder Chorweiler (Artikel Kölner Stadtanzeiger).

Damit Köln seine Stellung als grüne Stadt nicht verliert, hat die Stadtverwaltung den „Masterplan Stadtgrün“ vorgelegt. Dieser zielt vor allem darauf, die Vegetationsbereiche zu erhalten und auszubauen und ist in die „Kölner Perspektiven 2030+“ eingegliedert.

Eine wichtige Rolle spiel dabei der sogenannte Grüngürtel. Dieser entstand in den 1920er Jahren, als die Kölner Festungsanlagen abgebaut werden mussten und der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer dafür sorgte, dass in diesen Bereichen auch Grünflächen, Sportanlagen und Spielplätze entstanden. Die Anlage erfolgte zwischen 1926 und 1929, womit das Stadtgrün in Köln inzwischen auf eine 100jährige Geschichte zurückblickt.

Es grünt so grün in Köln